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Marco Metzler, NZZ am Sonntag

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Marco Metzler, NZZ am Sonntag

  • Als Leiter des Digital-Teams der NZZ am Sonntag ist Marco Metzler für den Betrieb der Homepage verantwortlich, die seit August 2016 „von Null auf“ konzipiert wurde und für die fortlaufend neue und innovative digitale Formate entwickelt werden
  • Dass im Zuge dieser Entwicklung viel Potenzial zum Lernen neuer Inhalte vorhanden ist, liegt auf der Hand

Die Zukunft des Journalismus

Marco Metzler ist der Leiter Digital der NZZ am Sonntag und beschäftigt sich auf Grund seiner Position tagtäglich mit den drängendsten Fragen der Digitalisierung, deren neue Möglichkeiten für die Zeitungsbranche nicht nur viele Chancen, sondern bekanntermassern auch ebenso viele Risiken bieten. Es gibt, auch oder sogar vor allem für eine alte Institution wie die NZZ, keine Möglichkeit, sich einer digitalen Positionierung zu verweigern. Die Aufmerksamkeitsökonomie, zurückgehende Abonnementenzahlen, damit einhergehende Ausfälle von Einnahmen durch Anzeigen und die schwindende Relevanz von Print machen das Beispiel von Marco Metzler zu einem Lehrstück, das für grosse Teile der Medienbranche Gültigkeit besitzt.

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Als Leiter des Digital-Teams der NZZ am Sonntag ist Marco Metzler für den Betrieb der Homepage verantwortlich, die seit August 2016 „von Null auf“ konzipiert wurde und für die fortlaufend neue und innovative digitale Formate entwickelt werden. Dass im Zuge dieser Entwicklung viel Potenzial zum Lernen neuer Inhalte vorhanden ist, liegt auf der Hand. Marco Metzler verweist unter anderem auf neu erlangte Kenntnisse über Themen, wie „die digitale Produktentwicklung, digitale Geschäftsmodelle, die digitale Transformation, das Messen von Aufmerksamkeit und den Umgang mit heterogenen Projektteams.“ Der 42-jährige profitiert in seiner Position nicht nur von seiner journalistischen Ausbildung, die eine natürliche Neugierde mit sich bringt, sondern auch von den Nebenfächern, die er in seiner Studienzeit belegt hat: „Ich habe im Nebenfach Wirtschaftsinformatik mit Fokus auf Software Engineering studiert. An der Uni habe ich gelernt Java zu programmieren, was ich auch in einem Praktikum in einer Software-Firma vertieft habe. Ich habe schon von klein auf eine IT-Affinität. Als Journalist lese ich zudem in der Freizeit viele Sachbücher zum Thema Digitalisierung und konnte im Rahmen meiner Recherchen sehr unterschiedliche digitale Themen vertiefen, zum Beispiel im Bereich der künstlichen Intelligenz. Ich hatte das Privileg, dass ich dabei spannende Gespräche und Interviews mit Technologie-Experten aus Wirtschaft und Akademie führen und sehr viel daraus lernen konnte.“ Auf Grund dieser Kombination verschiedener Expertisen kann er sein digitales Wissen in die publizistische Arbeit der NZZ am Sonntag und in die Entwicklung der neuen Angebote hineintragen. Und da er sich mit einem Thema beschäftigt, das alle publizierenden Medienunternehmen betrifft, gibt es natürlich auch Weiterbildungsmöglichkeiten, die genau auf seine und die Bedürfnisse der NZZ am Sonntag zugeschnitten sind: das Seminar „Oxford Perspectives: Envisioning the Newsroom of 2020“ des Reuters Institute brachte Spitzenkräfte verschiedener Medien zusammen, um gemeinsam über die Zukunft des Zeitungswesens nachzudenken und mögliche Lösungsvorschläge für dringende Fragen zu formulieren. Mit diesen Ideen im Gepäck reiste Marco Metzler zurück nach Zürich und arbeitet seitdem weiterhin mit seinem Team daran, die Digitalisierung für die NZZ am Sonntag als einen grosszügigen Möglichkeitsraum zu begreifen, in dem der Journalismus des 21. Jahrhunderts florieren kann.

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