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Jacqueline Zaugg, Post CH AG

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Jacqueline Zaugg, Post CH AG

  • Durch interne Nachfolge-Entwicklungsprogramme konnte Jacqueline Zaugg sich bei der Post CH AG hocharbeiten bis hin zur Führung eines Filialgebiets, in dem sie Aufgaben in der Beratung, im Verkauf, in der Organisation und in der Kommunikation übernimmt

Retrofitting

Es gibt in verschiedenen Bereichen den Begriff des „retrofitting“, der kurz gesagt die Ergänzung alter Systeme mit neuen Technologien bezeichnet. Als Metapher funktioniert der Begriff auch ausgezeichnet für die Lernbiographie der 41-jährigen Jacqueline Zaugg, die bei der Post CH AG arbeitet und dort als Quereinsteigerin Karriere machen konnte. Durch interne Nachfolge-Entwicklungsprogramme konnte sie sich hocharbeiten bis hin zur Führung eines Filialgebiets, in dem sie Aufgaben in der Beratung, im Verkauf, in der Organisation und in der Kommunikation übernimmt.

Praktische Fähigkeiten, theoretisch ergänzt

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Quereinstieg meist ohne zertifizierte Abschlüsse oder zielgerichtete vorherige Weiterbildungen erfolgt. Und Jacqueline Zaugg hat, nachdem sie sich auf Grund ihrer im Beruf angeeigneten Kompetenzen innerhalb der Post AG immer weiter hochgearbeitet hat, realisiert, dass sie keine „richtigen“ Abschlüsse vorweisen kann. Deswegen hat sie eine berufsbegleitende dreijährige Ausbildung als Marketing & Verkaufsfachfrau absolviert: „Es war mir ein grosses Anliegen, dass ich eine berufliche Perspektive habe. Ich wollte nicht schuld sein, wenn ich irgendwann beruflich vor dem Nichts stehe.“ Und sie scheint auf den Geschmack gekommen zu sein, denn derzeit absolviert sie ausserdem noch eine Ausbildung als „Verkaufsleiterin eidg. Diplom“, die ihre fachlichen Kompetenzen, die sie sich über die Jahre im Beruf erarbeitet hat, sinnvoll ergänzt.

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Dass in solch engen Arbeitsverhältnissen der Arbeitgeber eine wichtige Rolle in Fortbildungsentscheidungen einnimmt, liegt nahe, schliesslich handelt es sich um einen Weg, den beide Parteien gemeinsam schon seit vielen Jahren gehen. Entsprechend rekapituliert Jacqueline Zaugg die Phase der Entscheidungsfindung: „Mein Arbeitgeber, beziehungsweise mein Chef motivierten mich sehr. Er hatte eine wichtige Rolle in meiner Entscheidungsphase, weil er stets für Fragen offen war und mir viele Tipps gab.“ Und die Herausforderungen? Davon gab es natürlich auch einige. Nicht nur, dass die Entscheidungsphase sehr lange gedauert hat und einige Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden mussten, wie die Frage, ob „die Entscheidung die richtige ist.“ Auch zu „lernen, wieder zu lernen“ war nicht einfach, weil damit auch eine Einschränkung der Freizeit einhergeht. Vor allem, da Jacqueline Zaugg zweimal in der Woche am Abend von Kerzers nach Zürich zur Schule pendeln musste. Sie sagt: „Ich und mein Mann mussten einiges wegstecken!“ Doch bereut sie die Entscheidung nicht, auch weil sie sich auf ihre Familie verlassen konnte, die sie immer tatkräftig unterstützte.

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