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Jeremias Burch, Renggli AG

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Jeremias Burch, Renggli AG

  • Der Anspruch der holistischen Durchdringung seines Berufes, hat Jeremias Burch verschiedene Stufen im Holzbau durchlaufen lassen

Holistischer Holzbau

Das Beispiel des 28-jährigen Jeremias Burch aus Schötz im Kanton Luzern erzählt von jemandem, der den Bereich in dem er arbeitet, holistisch durchdringen möchte. Jede Perspektive und alle Potenziale, die seine Branche des Holzbaus, auch in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit, hergibt, interessieren den studierten Wirtschaftsingenieur. Bei seinem Arbeitgeber Renggli AG ist er für die „Implementierung digitaler Planungsprozesse mit Schwergewicht Holzbau“ zuständig, die die „anfängliche Ausarbeitung der Implementierungs-Strategie, das Eruieren von Software, das Entwickeln von internen Standards, Implementieren der Lösungen und Schulen von Mitarbeitenden“ beinhaltet. Ein komplexes Aufgabenportfolio, das vor allem das Potenzial neuer und digitaler Technologien immer fest im Blick behält.

Die Perspektive erweitern

Der zuvor angesprochene Anspruch der holistischen Durchdringung seines Berufes, hat Jeremias Burch verschiedene Stufen im Holzbau durchlaufen lassen. Angefangen als Zimmermann hat er anschliessend als Sachbearbeiter im Büro gearbeitet und dann noch ein Wirtschaftsingenieur-Studium absolviert, das ihn immer weiter in den Bereich der Strategie geführt hat. Und er ist noch nicht am Ende, wenn er sagt, dass „Weiterbildungen im Bereich Philosophie und Wirtschaft, also den gesamten Kontext betrachtend“, geplant sind. Es ist ein grosser Vorteil für einen Arbeitgeber, solch einen wissbegierigen und vorfilternden Mitarbeiter wie Jeremias Burch in den eigenen Reihen zu wissen, der Veränderungen und neue technologische Möglichkeiten reflektiert und auf ihre Potenziale für den täglichen Betrieb überprüft. Doch bleibt er immer auch dem Menschen verpflichtet, wenn er sagt: „Jedes Tool ist nur so gut wie der Anwender es nutzen kann. Der Fokus der Veränderungen liegt somit klar beim Menschen. Die Transformationsgeschwindigkeit muss den Anwendern und nicht den technischen Möglichkeiten angepasst werden.“

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Ausserhalb der Box denken

Die digitale Transformation bietet im Holzbau, genau wie in nahezu allen anderen Branchen, Chancen genauso wie Risiken. Und um diese gegeneinander abwiegen zu können, hat Jeremias Burch ein für den Holzbau eher untypisches Studium absolviert. Während viele andere Mitarbeitende des Betriebs ausgebildet sind als Holzbauingenieure, konnte er durch sein Wirtschaftsingenieurstudium ein neues Denken in die Firma bringen. Sein Denken ausserhalb gewohnter Ausbildungsmuster sorgte sogar dafür, dass er intern eine neue Stelle mit neuen Verantwortungen und zugeschnitten auf die digitale Transformation erhielt. Dass er als firmeninterner Pionier auch mit Herausforderungen zu kämpfen hatte, ist ebenfalls klar: „Die Legitimierung meiner Arbeit war eine Herausforderung, genauso wie das Durchsetzen der Visionen gegenüber Führungspersonen, die mit ihrem Wissen über die Digitalisierung an Grenzen stossen.“ Doch scheint er erfolgreich gewesen zu sein, wenn er von zukünftigen Weiterbildungsvorhaben erzählt und davon, wie sich seine Arbeit zum Positiven verändert hat und wie er sich immer weiterbewegt und immer weiterkommt.

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