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Ralph Stöckli, Swiss Olympic

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Ralph Stöckli, Swiss Olympic

  • Ralph Stöckli war als professioneller Spitzensportler im Curling lange Jahre sein eigener, erfolgreicher Chef
  • Um auch nach der aktiven Sportkarriere weitere im Feld arbeiten zu können, hat er einen Master in Sports Administration and Technology absolviert, der ihn dazu befähigt, als Sportfunktionär zu arbeiten

Nach der Karriere ist vor der Karriere

Es ist vermutlich nirgendwo so wichtig, sprichwörtlich „am Ball zu bleiben“, wie im Spitzensport. Eine aktive Sportlerkarriere bedeutet die Notwendigkeit der laufenden Verbesserung und Verfeinerung der eigenen Praxis; es ist unmöglich, sich auf Erfolgen auszuruhen. Und zum Gelingen dieses Vorhabens müssen viele Dimensionen berücksichtigt werden. Nicht nur das konstante Trainieren spielt eine Rolle, oft müssen auch andere Dinge zurückgestellt werden, die die Konkurrenzfähigkeit gefährden könnten. Was eine Karriere im Spitzensport ausserdem zu einem besonderen Fall macht, ist der Fakt, dass es immer ein „danach“ gibt. Irgendwann ist man zu alt, um noch auf höchstem Niveau in den Wettbewerb zu treten. Umso wichtiger ist es, sich Gedanken zu machen, wie es danach beruflich weitergehen kann.

Runter vom Spielfeld

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Ralph Stöckli war als professioneller Spitzensportler im Curling lange Jahre sein eigener, erfolgreicher Chef. Als Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver hat er in seiner Disziplin zur absoluten Leistungsspitze gehört. Um auch nach der aktiven Sportkarriere weitere im Feld arbeiten zu können, hat er einen Master in Sports Administration and Technology absolviert, der ihn dazu befähigt, als Sportfunktionär zu arbeiten. Zunächst tat er dies beim Schweizer Curlingverband: eine naheliegende Entscheidung und Win-Win-Situation. Der Start beim Curlingverband macht nicht nur die Eingewöhnung in ein neues Berufsbild leichter für Ralph Stöckli, da er sich in einer vertrauten Umgebung befand, sondern er machte auch sein Wissen aus der aktiven Sportkarriere produktiv für den Curlingverband nutzbar. Die Fähigkeiten, die er in seiner Karriere als Spitzensportler erworben hat, lagen also nicht brach und er konnte sie zum Wohle des Sports und der nachrückenden Spitzensportler nutzen. Heute arbeitet Ralph Stöckli für Swiss Olympic, hat das Curling hinter sich gelassen und ist somit gewissermassen auf die Makro-Ebene gewechselt. Er organisiert und führt die Schweizer Delegationen bei internationalen Multisport-Anlässen, wie den Olympischen Spielen, den European Games oder Jugendspielen und kann auch hier die Erfahrungen aus seiner aktiven Karriere ausspielen. Schliesslich hat er all diese Reisen bereits als aktiver Sportler mitgemacht, weiss, worauf zu achten ist und wo Probleme entstehen können. Ein Mann vom Fach, der sein „Spielfeld“ in- und auswendig kennt. Ralph Stöcklis Beruf ist ein völlig anderer, als noch vor wenigen Jahren, aber die gezielte Weiterbildung durch ein Masterstudium zur richtigen Zeit hat ihm die Möglichkeit eröffnet, das Wissen seiner ersten Karriere zu konservieren und erfolgreich in seine zweite Karriere zu überführen.

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