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Richard Schmid, ewz

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Richard Schmid, ewz

  • Der 52-jährige Richard Schmid war für viele Jahre Anlagenverantwortlicher im Kraftwerk Tiefencastel des ewz, wo er die „Instandhaltungsarbeiten direkt vor Ort ausgeführt hat.“
  • Im Zuge der Digitalisierung ist er in eine neue Position gewechselt, die es ihm ermöglicht, dieses Wissen konstruktiv und zum Wohle der besseren Vernetzung aller Standorte einzusetzen

Effiziente Elektrizität

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) bekleidet eine der wichtigsten Funktionen in der Grundversorgung der Limmatstadt: um die Stromversorgung von über 500 000 Einwohnern zu gewährleisten, betreibt das ewz allein 14 Kraftwerke; ein grosser Apparat, für dessen effiziente Steuerung und Instandhaltung die digitale Transformation einen Paradigmenwechsel darstellte.

Digitale Zentralisierung

Der 52-jährige Richard Schmid war für viele Jahre Anlagenverantwortlicher im Kraftwerk Tiefencastel, wo er die „Instandhaltungsarbeiten direkt vor Ort ausgeführt hat.“ Diese Art der Wartung war bis vor wenigen Jahren noch die Norm beim ewz, das nun aber seit wenigen Jahren die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt, um Arbeitsläufe zu zentralisieren und die einzelnen Kraftwerksstandorte effektiver miteinander zu vernetzen. Im Zuge dieser Entwicklung wechselte Richard Schmid vor zwei Jahren in die neu gegründete Instandhaltungsplanung, die digital „die Zustandsindexe sämtlicher Komponenten der einzelnen Standorte erfasst und mit Hilfe einer neu erstellten Bewertungssoftware Instandhaltungs- und Investitionsentscheidungen trifft.” Richard Schmid ist also Teil des Teams, dass das ewz fit für die Zukunft macht und man spürt, dass er stolz auf diese Aufgabe ist: „Aus meiner Sicht muss das ewz fit für zukünftige Generationen sein. Wir haben jetzt die Möglichkeiten, die Weichen für die Zukunft zu stellen und von den neuen Technologien zu profitieren. Dank des Aufbaus der Zentralen Instandhaltung wird das ewz in Zukunft eine bessere Übersicht der Anlagen, Dokumente, Kosten sowie des Investitionsbedarfs haben.“

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Altes Wissen, neu genutzt

Dass Richard Schmid heute den Job ausübt, den er ausübt, verdankt er vor allem seinem „fachtechnischen Wissen über die Anlagen des ewz.“ Nachdem er über viele Jahre also vor Ort in einem Kraftwerk tätig war, und entsprechend über die Abläufe, Notwendigkeiten und Besonderheiten des Standorts Tiefencastel bestens informiert war, ist er in eine Position gewechselt, die es ihm ermöglicht, dieses Wissen konstruktiv und zum Wohle der besseren Vernetzung aller Standorte einzusetzen. Ohne zertifizierte Weiterbildung, hat er sich das dafür notwendige Wissen für diesen berufsinternen Perspektivwechsel sozusagen prophylaktisch im Laufe seines Berufslebens angeeignet. Und dass ein solches Grossprojekt gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt, ist natürlich auch klar, aber das Annehmen dieser Herausforderungen gehört zur Weiterentwicklung. Richard Schmid sagt dazu: „Ich musste in meiner neuen Position erfahren, dass Analytiker und technische Fachleute eine ganz andere Sichtweise haben und es war nicht immer einfach, die zwei Gebiete der digitalen und der technischen Welt auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.“ Eine pragmatische Beschreibung der Arbeitszustände, denen sich Richard Schmid täglich aufs Neue stellt.

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