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Stephan Hässig, UBS

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Stephan Hässig, UBS

  • Stephan Hässig war für die UBS für über 25 Jahre in der Beratung vermögender Privatkunden tätig
  • Eine Spezialisierung über einen langen Zeitraum, die ihn in eine Komfortzone brachte, die er Ende 2017 bewusst entschied zu verlassen

Ein weites Feld

Das Bankenwesen ist ein weites Feld und ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal innerhalb des Feldes sind die zahlreichen unterschiedlichen Kunden und damit einhergehenden Prioritäten und gewünschten Services. Ob Studierende oder Vermögende, oder, auf noch allgemeinerer Ebene, Privatpersonen oder Firmenkunden: sehr unterschiedliche Entitäten verlangen sehr unterschiedliche Behandlungen und entsprechend vielfältig sind auch die notwendigen Kompetenzen der Mitarbeitenden einer Bank. Der 46 Jahre alte Stephan Hässig kann davon ein Lied singen, denn er war für die UBS für über 25 Jahre in der Beratung vermögender Privatkunden tätig. Eine Spezialisierung über einen langen Zeitraum, die ihn in eine Komfortzone brachte, die er Ende 2017 bewusst entschied zu verlassen: „Ich habe mich entschieden, meinen bisherigen Bereich bei der UBS zu verlassen und keine erweiterte Führungsposition anzunehmen, sondern sowohl geographisch wie inhaltlich einen neuen Geschäftsbereich zu übernehmen.“ Eine mutige Entscheidung, die nicht nur seinen Lernhunger stillte, sondern ihm auch ermöglichte, „zwei Geschäftsfelder miteinander zu verknüpfen und als Bankdienstleister ganzheitlicher aufzutreten.“

Ganzheitliche Beratung

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In Bezug auf die digitale Transformation im Bankenwesen scheint der Aspekt der Ganzheitlichkeit für Stephan Hässig von grosser Relevanz zu sein. Er sagt, dass einfache Beratungsprozesse künftig problemlos von geeigneter Software übernommen werden könnten. Deswegen „gewinnen komplexere, ganzheitlichere Beratungsprozesse über verschiedene und miteinander verknüpfte Themenfelder immer mehr an Bedeutung.“ In Bezug auf den eigenen Rollenwechsel hat Stephan Hässig also mit Umsicht und dem Blick auf das grosse Ganze agiert. Die neue Herausforderung anzunehmen und sich in einem anderen Feld zurecht zu finden, hat neue berufliche Kapazitäten freigesetzt und ihm die Chance eröffnet, Synergien zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen freizusetzen: „Ich fühle mich sowohl in der Führungsverantwortung wie auch inhaltlich bereiter aufgestellt und verstehe die Zusammenhänge im Banking besser als je zuvor. Diese Fähigkeiten und Erfahrungen helfen mir, in den Netzwerken die UBS ganzheitlich gegen aussen zu vertreten und als Senior Manager bewusster aufzutreten. Gegenüber meinen Kolleginnen und Kollegen kann ich breiter abgestützt argumentieren und bringe oft Vergleiche zwischen den Geschäftsbereichen in die Diskussionen ein.“ Dass das Verlassen der eigenen Komfortzone nicht immer leicht ist, ist klar. Aber es lohnt sich bisweilen, die Herausforderung anzunehmen und an den Veränderungen zu wachsen. Für Stephan Hässig ist dies in jedem Fall gelungen, auch wenn die ersten sechs Monate geprägt waren von „Stimmungsschwankungen zwischen Freude, Motivation, Zweifeln und Bedauern, auf Grund der Ungewissheit, im neuen Geschäftsbereich reüssieren zu können.“ Diese Zeiten sind jedoch vorbei und Stephan Hässig hat eine neue Komfortzone gefunden. Doch vermutlich nicht erneut für 25 Jahre, denn die nächste Standortbestimmung folgt bestimmt.

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